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Los geht's

Aktualisiert: 8. Juni 2020

Und plötzlich ist er da, der Tag der Abreise. Irgendwie viel schneller als erwartet und dann doch immer noch ziemlich unwirklich. Aber schön

eis nach em angere.

In den letzten Wochen hatten wir beide unseren letzten Arbeitstag, wir haben unsere Wohnung abgegeben und alles was nicht in zwei grossen und zwei kleinen Rucksäcken Platz fand verstaut. Vieles haben wir vorher ausgemistet, entsorgt, verkauft, verschenkt oder gespendet. Irgendwie ziemlich befreiend. Und Damian sollte Recht behalten. Fast alle unsere Sachen, die nicht bei Familien und Freunden zur (Zwischen-) Nutzung untergekommen sind, fanden auf zwei Paletten Platz.

Bereit für das Abenteuer

Obwohl der Abschied nicht einfach war, machen wir uns voller Vorfreude auf den Weg an den Flughafen. Dort angekommen können wir endlich den Brief öffnen, der uns meine Schwester mitgegeben hatte. Ein nicht ganz triviales Kreuzworträtsel später, loggen wir uns mit dem Passwort auf dem Mail-Konto ein und können die schönen Nachrichten von einigen Personen lesen. Vielen Dank liebe Yvonne.


Unser Flug ist am 2. Oktober um 22:30 Uhr angesagt. Wir haben es nicht eilig in einer Schlang zu stehen und wollen boarden, als die meisten Passagiere ihren Sitz bereits gefunden haben. Da teilt uns die Dame am Schalter mit, dass sie das Boarding unterbrechen und wir uns wieder setzen sollten. Kurz nach der eigentlichen Abflugzeit kommt die Durchsage, dass alle Passagiere das Flugzeug nun wieder verlassen werden und sie das weitere Vorgehen danach durchgeben werden. Um es kurz zu machen: nach dem Anstehen für den Hotel- und Taxi-Voucher, der Gepäcksuche am Band und der Fahrt nach Altstetten landen wir anstatt in Buenos Aires im aja Resort und fallen müde in das bequeme Bett. der Ein Grund für die Annullation wurde uns bis zum Schluss kein offizieller genannt - auf Nachfrage hiess es "technische Probleme".


Neuer Tag, neues Glück

Der neue Flugplan

In der Nacht kommt die SMS mit dem neuen Flugplan: via München und Madrid nach Buenos Aires. Die ersten beiden Flüge haben LH-Nummern, welche uns bekannt vorkommen. Bei UX zeigt die Google-Recherche im Halbschlaf Air Europa an. Wir nehmen dies so zur Kenntnis und schlafen wieder ein. Beim Frühstück lesen wir dann die Nachricht noch einmal richtig und merken, dass wir noch einen weiteren Tag in Zürich verbringen werden. Alle Anrufe bei SWISS und Edelweiss helfen leider nicht weiter und wir müssen uns mit der angebotenen Verbindung zufriedengeben.


Mit Rahel, die ihre Reise nach Mexiko leider auch nicht wie geplant antreten konnte, und Markus geniessen wir am Nachmittag die Sonne im Café Lang bei einem verdienten Bier oder zwei. Auch die SPA-Landschaft des aja Resort gönnen wir uns bei einer sehr heissen Sauna-Zeremonie zum Abschluss.

Ein unerwarteter sonniger Nachmittag in Zürich mit Rahel und Markus

Heute Freitag geht es also erneut an den Flughafen. Das Check-in für den Langstreckenflug konnten wir im Voraus online nicht machen. Am Schalter stellt sich dann heraus, dass sie dies auch nicht können: "Air Europa lässt dies nicht zu. Sie können die Bordkarte in Madrid am Gate abholen." Als sie dann unser Gepäck einchecken, kam es noch besser: "Leider können wir ihr Gepäck nicht durchchecken, sie müssen dies in Madrid noch einmal einchecken." So warten wir nun in Zürich am Flughafen auf unseren Abflug nach München und sind sehr gespannt, ob wir uns das nächste Mal aus Buenos Aires melden.

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