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Freiwillig arbeits- und obdachlos?

Aktualisiert: 8. Juni 2020

Unsere Antwort darauf: Ja, und wir freuen uns darauf. Wie eine Idee während eineinhalb Jahren wächst, irgendwann fast unmerklich real wird und dann plötzlich ganz nah vor einem steht.

Genau 52 Tage dauert es noch, bis das Flugzeug mit uns, je einem Rucksack und viel Vorfreude in Richtung Buenos Aires abheben wird. Von einigen Freunden und Familienmitgliedern wurden wir gefragt, ob wir einen Blog machen, indem sie uns punktuell bei unserem Alltag (wenn es denn so etwas gibt) auf unserer Reise begleiten können. Und das ist er nun also...


Erste Schritte

Kurz nach dem ich 2016 mein Masterstudium gestartet habe, war klar, dass nach dem Abschluss wieder eine längere Reise an der Reihe ist. Damian war ziemlich schnell auch von dem Vorhaben überzeugt und so war die Idee mit der sechsmonatigen Auszeit geboren. Aber manches kommt anders als man denkt und so war es auch in unserem Fall. So entschieden wir uns im Frühling 2019 dazu aufs Ganze zu gehen: Wir kündeten unsere Jobs und unsere Wohnung.


Dr erscht Schritt isch dr schwärscht.

Ab dem Moment als der erste Stein mit der Kündigung unserer Stellen tatsächlich ins Rollen geraten ist, gibt es eigentlich kein Zurück. Zum Glück haben wir beide dies bisher noch nie bereut.


Letzte Vorbereitungen

Da wir uns entschieden haben, uns von der Schweiz abzumelden (hauptsächlich, weil die Schweizer Gemeinden kein Interesse an uns zeigten und wir unsere Reise so uneingeschränkt verlängern können, wenn wir dies denn auch wollen), haben wir vor der Abreise noch einiges zu erledigen.


Neben dem Aufgeben unseres Haushalts (einige unserer Sachen werden zum Glück während unserer Reise von Kollegen und Familienmitgliedern zwischen genutzt) müssen wir uns um die Steuern und das Abmelden auf der Gemeinde kümmern. Auch die Schweizer Krankenversicherungen müssen gekündigt und neue abgeschlossen werden.

Alles neben dem 100%-Job zu erledigen, gibt einiges zu tun. Aber mit einer guten To-Do-Liste hoffen wir den Überblick nicht zu verlieren und am 2. Oktober alles erledigt zu haben und sorgenfrei abheben zu können.

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